Die täglichen Dramen

Artikel aus 03.2006

28.03.2006, The Malta Indipendent (englisch)

EU-Delegation kritisiert Abschiebelager auf Malta

The scathing criticism of the conditions in Malta’s detention centres for irregular immigrants may be a blessing in disguise for the Maltese government. The problem of irregular immigration, which has grown exponentially since 2002, has put an enormous strain on the local authorities and on the security forces. Although the government is doing its best to house these immigrants, there are certain limitations, and the size of the island is an important consideration too.

22.03.2006, stern.de

Ertrinken für den Traum vom besseren Leben

Immer wieder kommt es zu dramatischen Unglücken bei Überfahrten von Flüchtlingen, die versuchen aus Nordafrika mit "Nussschalen" übers Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Spanien appelliert nun an die EU.

16.03.2006, stern.de

Flüchtlingsdrama vor den Kanaren

Neues Flüchtlingsdrama vor der Küste Westafrikas: Die Leichen von 24 Afrikanern sind vor der Küste des Wüstenstaats Mauretanien aus dem Atlantik geborgen worden. Bei den Toten handelte es sich nach Angaben der spanischen Behörden um Flüchtlinge, die von Mauretanien auf die Kanarischen Inseln gelangen wollten und dabei mit einem Boot verunglückten. Es wurde vermutet, dass in dem Seegebiet noch mehr Leichen im Meer treiben, hieß es.

15.03.2006, Die Welt

Flüchtlinge ertrinken vor Kanarischen Inseln

Madrid/Brüssel - Bei einem Flüchtlingsdrama vor den kanarischen Inseln sind mindestens 18 Menschen ertrunken. Ihre Leichen wurden von einem spanischen Hospitalschiff 110 Kilometer von der mauretanischen Küste entfernt geborgen, wie spanische Behörden mitteilten. Bei einem Toten sei ein GPS-Navigationssystem gefunden worden. Alle Toten stammten aus Ländern südlich der Sahara.

15.03.2006, heute.de/zdf

Flüchtlinge tot vor Kanaren geborgen

Neues Flüchtlingsdrama vor der Küste Westafrikas: Die Leichen von 18 Afrikanern sind am Mittwoch vor der Küste des Wüstenstaats Mauretanien aus dem Atlantik geborgen worden. Die Menschen wollten offenbar die Kanaren erreichen. Zuvor waren dort mehr als 300 Bootsflüchtlinge aufgegriffen worden. Die spanische Inselgruppe erlebt in diesen Tagen einen beispiellosen Zustrom von illegalen Einwanderern aus Afrika. Die EU blickt mit Sorge auf diese Entwicklung.

10.03.2006, Berliner Morgenpost

Kanaren: Hunderte Afrikaner seit Jahresbeginn im Atlantik ertrunken

Sie hatten Glück im Unglück. Drei Tage trieben ihre Boote ziellos im Atlantik, bevor fünfundsiebzig Schwarzafrikaner gestern gefunden und vor dem sicheren Tod bewahrt werden konnten. Bereits am Montag hatte ein spanisches Schiff einen der in Seenot geratenen Holzkähne gesichtet, konnte aber wegen starken Wellengangs nicht zu Hilfe eilen. Die Behörden hatten befürchtet, daß das Boot im Sturm gesunken war.

08.03.2006, taz

Tödlicher Fluchtweg über den Atlantik

BERLIN epd/dpa/ap - Auf dem Weg von Mauretanien zu den Kanaren sind am Wochenende 45 Flüchtlinge ertrunken. Zwei mit insgesamt 84 Afrikanern besetzte Fischerboote seien im Atlantik gekentert, berichtete die El País gestern. Gestern drohte erneut ein Flüchtlingsboot mit 40 Passagieren zu kentern. Nach Angaben des Roten Halbmonds kamen in den vergangenen vier Monaten 1.200 bis 1.300 Menschen beim Fluchtversuch auf spanisches Territorium ums Leben.

07.03.2006, Focus

Hunderte Tote auf dem Atlantik

Beim Versuch, von Westafrika über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln zu gelangen, sind Hunderte afrikanische Flüchtlinge ums Leben gekommen. Diese erschreckende Bilanz zog die spanische Regierung für die vergangenen Monaten. Die zwei Bootsunglücke am vorigen Wochenende mit 45 Toten seien keine Einzelfälle, sagte der Präfekt der Kanaren, José Segura, am Dienstag dem spanischen Radiosender Cadena SER.